
Mit 12 Jahren begann mein Einstieg in die Fotografie. Die Freude war riesig - der finanzielle Spielraum weniger...
So erstand ich eine Exakta, eine Spiegelreflexkamera aus der damaligen DDR. Ein währschaftes Metallteil mit Schraubgewinde; in einem Set mit drei Fixbrennweiten von 35, 50 und 135 mm.
Da das Gehäuse der Kamera schwarz war, verlieh es ihr, wie ich fand, einen professionellen Touch. Ich war stolz wie Anton;-)
- Der "Profi-Look" half dann in der praktischen Umsetzung jedoch nicht und somit hatten die fotografischen Resultate anfänglich reichlich Verbesserungspotential...
Belichtungszeit, Blende und Fokus mussten manuell eingestellt werde. Dies erleichterte den Einstieg nicht - waren dem Lernprozess letztlich aber sehr förderlich.
Nun denn, die Zeiten und die Technik ändern sich. Der Nikon D800 folgte dann die D850. Diese beiden Modelle begeisterten mich!
Der Dynamikumfang, den insbesondere die D850 wiedergeben kann, ist schlicht grossartig.
Leider fiel diese einem Sturz zum Opfer: Totalschaden...
Anfang 2021 habe ich nun auf eine spiegellose Kamera gewechselt - der Nikon Z7 II. Ich freue mich darauf, von den diversen kleinen Verbesserungen und Weiterentwicklungen profitieren zu können!
Früher fotografierte ich fast ausschliesslich auf Reisen. Seit wir jedoch einen Hund haben (ein hyperaktiver Wonneproppen, der beschäftig werden will...) bin ich nun jedes Wochenende in den Schweizer Bergen unterwegs und entdecke nicht nur unsere einzigartige Landschaft sondern auch das Fotografieren neu.
Das Wetter in den Bergen wechselt oft rasant und die dabei entstehenden Lichtstimmungen faszinieren mich besonders!
Die Ironie des Fotografieren ist sicher die, dass die Bilder die Besten sind, die man nicht mit dem Fotoapparat festhalten kann...
Antoine de Saint-Exupéry hat dies im "Der kleine Prinz" in diesen wunderbaren Satz gefasst:
“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.”
© Benno Auf der Maur, Luzern / Switzerland